Actionhelden 1984

Als kurzer Nachtrag zum VHS-Beitrag noch ein paar kritische Worte. Wie schon öfter gesagt, kann man unter B-Movies und Billigfilmen (die früher in der Videothek ganz unten links im Hinterzimmer standen, und zum Ausleihen 1 – 2 DM gekostet haben) durchaus manche Schätze und Perlen finden. Gerade die Imperfektionen und technischen Mängel solcher Filme machen oft ihren Charme aus, gerade dann, wenn man den Eindruck hat, daß die Macher irgendetwas „Größeres“ mit dem Film aussagen wollten, aber aufgrund von Talent- oder Budgetmangel doch merkliche Abstriche machen mussten. Daher bin ich immer dagegen, daß man solche Filme pauschal als „Trash“ bezeichnet oder Videotheken generell in die Schmuddelecke stellt. Ansehen. Gedanken machen. Dann erst bewerten.

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Retrokommerz in Reinkultur

Ein kurzer Beitrag, weil mir irgendwie gerade danach ist. Es ist ja bekannt, daß ich mit dem „Retrotum“ nach aktueller Prägung oft nur wenig anfangen kann. Zu sehr auf Nostalgie, Kommerz, künstliche Nachbauten und Bequemlichkeit ausgerichtet, zu sehr auf Spaßhobby und das Vermeiden von Ecken und Kanten bzw. das Nichtverlassen der aktuell gültigen „Komfortzone“ getrimmt.

Das ist aber natürlich eine Interpretationssache, und wo ich ein Problem sehe, sehen 99,99% halt etwas, das heutzutage doch völlig normal ist, und über das sich nur verbohrte Selbstdarsteller Gedanken machen würden. Jedem das Seine. Solche Ansichten sind ja immer höchst subjektiv, und daher mag ich mich nicht streiten.

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Der aktuelle VHS-Report Oktober 2017

Um das Blog nicht zu sehr zu vernachlässigen, hier mal wieder ein neuer Beitrag zum Thema interessante (?) Zugänge an VHS-Kassetten der letzten Monate. Einige der nachfolgend aufgeführten Filme habe ich übrigens von Blogleser Bird als nette Spende erhalten, wofür ich mich nochmals bedanken möchte.

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Noch mehr 3.11-Video in bunt

Und gleich noch ein zweiter Beitrag für heute, dieses Mal mit bunten Bildern und Filmchen. Vermutlich komme ich für den Rest der Woche eh nicht mehr zum Schreiben für das Blog, hier also noch ein Windows/DOS-Beitrag – der Letzte für eine Weile. Versprochen.

Nachdem der Videoclip vom 386er zumindest einen Leser interessiert hat, habe ich jetzt auch noch einen kürzeren Clip auf dem Pentium 166 gefilmt. Selbes Windows, selbe Oberfläche, sogar selbes Hintergrundbild wie auf dem 386er. Natürlich ist aufgrund der Kamera auch wieder nur wenig zu erkennen, aber die Geschwindigkeit sollte erkennbar sein. Leider wirkt es bisweilen so, als würde der Film oder das Scrolling ruckeln. Dem ist in der Realität nicht so, das liegt rein an der Kamera. Auch vom Ton ist leider kaum was zu hören, auch das liegt an der Kamera.

Ja, ich gebe die Schuld dem Produkt aus dem 21. Jahrhundert ;-).

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Romanprojekt „Selene“ – ein Stück von Kapitel 10

Um dem New Chapter Release Day mal wieder gerecht zu werden, hier ein paar (wenige) neue Seiten zu Kapitel 10. Es ist aber bisher nur ein „Flickenteppich“ mit einigen Leerstellen bzw. kurzen Erläuterungen zu fehlenden Abschnitten.

Ich war mit vielen Textstellen nicht zufrieden, wollte aber den Lesern dennoch etwas Handlungsfortschritt bieten. Vielleicht fühlt sich ja jemand inspiriert, ein paar der fehlenden Abschnitte zu ergänzen. Bei den fertigen Teilen sind ein paar gute Ideen dabei, die sich aber sicher noch besser ausformulieren lassen.

http://www.bruchbach.de/gilg.pdf

Vorschläge und Ideen sind stets willkommen.

386SX25 in Video und bunt

Hier ein dezent neumodischer Schnickschnack, den ich schon lange mal machen wollte – ein paar Minuten Video vom Bildschirm des 386SX25. Screenshots vom Desktop sind ja schön und gut, aber sagen natürlich wenig über die Performance aus. Was hilft ein schnieker und bunter Desktop, wenn er zum Starten vielleicht minutenlang braucht? Oder dann alles so ruckelig läuft, das es kaum bis gar nicht verwendbar ist?

Ich denke, daß dies beim 386SX25 trotz seiner „nur“ 6 MB RAM, AT-Bus-Platte, und einer internen Architektur, die selbst 1991 nicht mehr „state of the art“ war, nicht der Fall ist. Daher wollte ich die Geschwindigkeit mal per Video aufzeigen.

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Kinderbücher und Zielgruppen

Ich möchte eine Literatur- bzw. Hörbuchempfehlung aussprechen – und das sogar zu einem relativ aktuellen Produkt.

Wie schon öfter geschrieben, hat die Vielfältigkeit des Angebots in der örtlichen Bücherei leider massiv nachgelassen. Gerade auch im zweiten Stock, wo es früher eine große Auswahl an amerikanischen und britischen Büchern von den 50er Jahren bis zur Moderne gab, wurde der Bestand stark reduziert. Aktuelle Sachbücher, Romane und Taschenbücher füllen den verbliebenen Platz. Aber vor einigen Monaten hatte jemand die schöne Idee, eine Ecke mit englischsprachiger Kinder- und Jugendliteratur einzurichten – so gibt es dort nun u.A. (wie schon erwähnt) Sammelbände mit Calvin & Hobbes oder auch die gelungene britische Fassung von Asterix in zahlreichen Bänden. In dem kleinen Stück Regal „für Kinder“ findet man in jedem Fall ungewohnt viele gute Bücher, Comics und Hörbucher.

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