DOS goes Amiga

Ein Thema, dass ich zwar früher schon mal vorgestellt hatte, das ich aber immer wieder interessant finde: Amiga-Emulation unter DOS. Das war Mitte bis Ende der 90er ja quasi der „Heilige Gral“ der Emulation und echte [tm] Amiga-Fans waren der Überzeugung, dass so ein doofer Wintel-PC niemals brauchbar einen Amiga emulieren können wird. Und falls doch, dann bräuchte man dafür einen Mega-PC mit Tausenden Megahertz und Super-Duper-Betriebssystem aus der Zukunft.

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Videorezension zu Selene 3

Ein ganz kurzer Beitrag mit viel neumodischem Schnickschnack: von Dave gibt es ganz aktuell eine Videorezension zum dritten Selene-Band:

Vielen Dank an ihn für die Mühe, die er sich mitten in der Nacht gemacht hat. Vielleicht ist ja bei den Lesern noch jemand dabei, der den Büchern mal eine solche Rezension per youtube geben möchte?

Klassisches Serial-Kino

Eine kleine Webseiten-Empfehlung zu einer Webseite, die es aber offiziell gar nicht mehr gibt und die nur noch über das Webarchive erreichbar ist.

Ich bin ja bekanntermaßen ein Fan der klassischen Kinoserials aus den 1930er bis 1950er Jahren. Leider findet man dazu nur wenige gute Webseiten – selbst auf imdb haben so manche Serials (die mehr Aufmerksamkeit verdient hätten) nur 3 oder 4 Kommentare bzw. auch öfters Kommentare, in denen Leute nur über „billige Machart“ und „schlechte Schauspieler“ die Nase rümpfen oder aber Nostalgie als einzige Anschauberechtigung betrachten.

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Der kleine Elektromann

Allen Lesern, die den dritten Selene-Band bereits kennen, wird eventuell aufgefallen sein, dass ein Elektrobaukasten mit dem Namen „Der kleine Elektromann 1951“ eine durchaus handlungsrelevante Rolle spielt.

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That´s-a some joke, eh boss?

Ich höre ja gerne amerikanische Radiohörspiele aus den 30er bis 50er Jahren und bin außerdem ein großer Fan der Marx Brothers. Dabei hatte ich am Rande schon öfters von einer mehrteiligen Radioserie mit Groucho und Chico Marx gehört (Harpo eignete sich nicht besonders gut als „Radiosprecher“ ;))

In der Tat gab es eine solche 26-teilige Serie mit Namen „Flywheel, Shyster & Flywheel“, die von 1932 bis 1933 gesendet wurde. Groucho spielte darin den schrägen Anwalt Waldorf T. Flywheel und Chico seinen Assistenten Emanuel Ravelli (ein Name, den er auch in einigen Filmen benutzt hat). Leider liegt die Betonung auf „gab“, denn wie bei so vielen alten Radio- und TV-Serien wurden (fast) alle Originalfolgen irgendwann gelöscht. Erst 1996 konnten 1 1/2 Folgen Originalton wiedergefunden werden – die komplette Folge leider in arg schlechter Tonqualität.

Schon vor dieser Entdeckung wurden jedoch 1988 die originalen Drehbücher in der Library of Congress wiedergefunden. Erstaunlicherweise hat sich dann die britische BBC im Jahr 1990 an eine Neuaufnahme gewagt, in der die Rollen von Groucho und Chico von den Schauspielern und Imitatoren Michael Roberts und Frank Lazarus übernommen wurden. Nun bin ich generell kein Fan von „aktuellen“ Serien mit neuen Darsteller, die vorgeben, die alten Originale zu sein. Das wird bei Doctor Who bisweilen gemacht und konnte mich dort nicht überzeugen. Konnte wirklich jemand glaubhaft die Stimmen und das Timing von Groucho und Chico wiedergeben?

Am Ende war ich doch positiv überrascht. Man hört zwar als Kenner an einigen Stellen Nuancen, die nicht nach dem Original klingen, aber ansonsten sind die Jungs echt gut. Was auch auffällt, ist, dass die Radioskripte zahlreiche Szenen aus Filmen wie Duck Soup oder Animal Crackers wiederholen – die Autoren haben es sich bisweilen also einfach gemacht.

Hier mal vier Beispiele des BBC-Remakes. Das ist auf archive.org leider recht chaotisch, weil identische Folgen mehrfach unter verschiedenen Namen gelistet sind:

Und ein kurzes Interview mit den Sprechern, bei dem Groucho die ganze Zeit in-character bleibt. Man möchte ihm fast glauben, dass er „echt“ ist ;).

Und hier zum Vergleich die halbe erhaltene Originalfolge 25 von 1933 mit den wirklich echten Groucho und Chico:

Gibt es unter den Bloglesern eigentlich noch andere Marx-Fans? Bitte keine Rückmeldungen von Kommunisten.

Bin noch da, wer noch 2022

Ein kurzer Beitrag von mir, um den Bloglesern zu versichern, dass ich noch da bin.

Leider fehlt mir im Moment etwas die Motivation für Faselbeiträge und den x-ten Screenshot von Windows 3.11 will ich den Lesern auch nicht präsentieren ;).

Bei den Seiten mit Ideen zum Selene-Band 4 habe ich noch ein paar Absätze ergänzt, Link zur pdf siehe im vorherigen Beitrag. Das soll aber an Ideensammlungen jetzt alles sein, ich werde mich zeitnah Kapitel 1 widmen. Der Titel des Kapitels wird wohl „Passport to Magonia“ lauten. Für Handlungideen bin ich natürlich weiterhin offen.

Dungeons & Dragons 1983

„This was Venger, the force of evil. I am Dungeon Master – your guide in the realm of Dungeons & Dragons…“

Mal wieder ein kurzer Beitrag für das Blog mit Schnickschnack-Links. Beim Stöbern auf archive.org bin ich über die „alte“ Dungeons&Dragons-Zeichentrickserie aus den Jahren 1983 – 1985 gestolpert, die es dort in englischer Fassung zum Download gibt. Es ist relativ komplett, nur Folge 4 und 5 fehlen. Ob das legal ist, obwohl die Rechte doch bei Marvel liegen sollten? Zumindest wird der Download mit dem Begriff Attribution-NoDerivatives 4.0 International begründet.

Ich kann mich auch noch daran erinnern, dass die Serie Anfang der 90er in einer Synchronfassung im deutschen Fernsehen gelaufen ist. Anders als hierzulande (wo es nur ein Cartoon unter vielen war) ist es aber wohl in den USA so, dass viele Menschen nostalgische Kindheitserinnerungen damit verbinden. Und die Serie ist mit gewissen Abstrichen auch durchaus gelungen – wobei es natürlich schwierig ist, epische High Fantasy in knapp 20 Minuten je Folge unterzubringen. Es gibt zwar übergreifende Handlungsfäden – z.B. die Hintergrundgeschichte von Dungeon Master und Venger betreffend – aber im Grunde wenig komplexe Zusammenhänge.

Inhaltlich, akustisch und visuell sind ein paar kleine Perlen dabei. Die Serie wurde von der japanischen Firma Toei für den amerikanischen Markt animiert, was qualitativ besser wirkt, als z.B. die damaligen Arbeiten von Filmation (Flash Gordon, He-Man & Co), die sich leider oft auf ständiges Recycling von Hintergründen und Animationen verlassen haben. Natürlich gibt es aber auch bei der D&D-Serie schwankende Qualität und Sparmaßnahmen

Stimmlich hören wir z.B. Frank Welker als Einhorn Uni und (unverkennnbar) Peter „Optimus Prime“ Cullen als Oberschurke Venger. Es ist ein recht gute Balance in der Story, so wechseln sich leichtere Geschichten mit düstererem Material wie „The Dragons Graveyard“ (Folge 20) oder „The Dungeon at the Heart of Dawn“ (Folge 22) ab. Kritisch betrachten kann man eine gewisse Mentalität, in der die Gruppe und der Anführer meistens recht haben und der Kritiker als Egoist und Witzfigur erscheint, wie es hier Eric oft passiert. Es gibt auch Folgen, die das Schema dezent hinterfragen. Irritierender wirkt da schon die Tatsache, dass der vermeintlich so nette Dungeon Master die Kinder im Grunde als Handlanger ausnutzt und sie ständig mit dem Versprechen, sie können den Weg nach Hause finden, auf gefährliche Missionen schickt, obwohl er vorab weiß, dass es wieder nicht klappen wird. Da hätte mehr Hinterfragung nicht geschadet.

Interessant bei 1980er-US-Cartoons sind auch immer die weiblichen Rollenbilder. Das ist hier relativ ausgeglichen, speziell Diana ist auch aktiver involviert. Sheila auf der anderen Seite ist eher klassisch dafür zuständig, für Harmonie zu sorgen, andere Charaktere zu trösten und ihre passive Superkraft Unsichtbarkeit zu benutzen. Naja. Fast ein wenig seltsam für einen amerikanischen Cartoon der 1980er erscheint der Schluss der Folge „Garden of Zinn“, in der ein älterer König die 13-jährige Sheila bittet, seine Frau zu werden. Aber sie lehnt natürlich dankend ab.

Hier der Link zu den 25 Episoden:

https://archive.org/details/dungeons-dragons-tv-show

Die Geschichte geht aber noch weiter. Die Serie wurde 1985 nach 27 Episoden unerwartet abgesetzt und endete mit einer eher trivialen Folge. Viele Fans hatten auf eine Auflösung und eine Rückkehr der Kinder nach Hause gehofft. Autor Michael Reaves hatte auch tatsächlich eine solche Episode namens „Requiem“ geschrieben, die aber nicht mehr realisiert wurde. Viele Jahre war diese nur als Skript und Audioversion online verfügbar.

Im Jahr 2020 wurde das Skript dann als fan-made episode realisiert und ist auf youtube zu finden. Das ist akustisch und visuell ein klein wenig ungelenk (die Animationen stammen meist aus der Serie und wurden neu arrangiert. Von den klassischen Sprechern hat sich nur Katie Leigh beteiligt) aber es ist dennoch beeindruckend. Wer also die 25 Episoden auf archive.org durch hat und mehr bzw. einen echten Schluss möchte – siehe für weitere 30 Minuten hier:

Die zahlreichen Kommentare zeigen auch gut, welche Bedeutung die Serie für Zuschauer in den USA hatte.

Demoversion VN-Projekt

Jetzt habe ich mal eine Demoversion zu meinem kleinen Visual-Novel-Projekt unter Windows 3.11 hochgeladen. Die Datei mit setup.exe gibt es hier:

http://www.bruchbach.de/ghost.zip

Wegen der Bilder ist es doch etwas größer geworden, aber die gepackte Version mit setup hat sich gut auf 6 Disketten verteilen lassen.

Das Problem ist wohl immer noch die Farbdarstellung. Vermutlich muss die Farbtiefe in jedem Fall auf 16 Bit bzw. 65536 Farben eingestellt sein – so läuft es zumindest auf zwei von meinen Rechnern ordentlich. Alle anderen Einstellungen führen zu teilweise groben Verfälschungen bei den Farben. Wer einen Rechner mit WfW 3.11 oder Windows 95/98 zur Verfügung hat, kann es ja mal probieren. Benutzen kann man das Spiel auch mit den Farbverfälschungen, es sieht halt dann weniger gut aus.

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Rezension für Band 3 und VN-Projekt

Ein kurzer Beitrag mit ein paar bunten Bildern:

In der letzten Woche gab es im vielgelesenen Weltenwanderer-Buchblog eine positive Rezension mit Highlight-Wertung (5/5) für den dritten Selene-Band, siehe hier:

https://blog4aleshanee.blogspot.com/2022/01/selene-3.html

In den nächsten Tagen müsste ich auch wieder neue Exemplare von Band 3 hereinbekommen.

Zum VN-Projekt unter Windows 3.11 (siehe vorheriger Beitrag) habe ich die Downloads erst mal wieder gelöscht. Es gab ohnehin keinerlei hilfreiche Reaktion darauf – weder hier, noch im DOS-Forum. Ich hatte auch einige Fehler im „Code“ und Inhalt/Ablauf gemacht. Es wird später einen neuen Download geben, der dann einer konrekten Demo-Version entspricht.

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