Lüfter und Entropie

Jetzt hat nach ca. 22 Jahren tatsächlich die Entropie bei meinem Hauptrechner an die Tür geklopft. Soll ja vorkommen, überrascht mich aber immer wieder.

Vor einigen Tagen fing der kleine Prozessorlüfter an, ziemlich auffällige Laufgeräusche zu produzieren. Irgendwann rutschte dann auch die Achse am Propeller durch, und diese fing an zu „eiern“. Ich vermute also mal, daß das Kugellager im Eimer ist. Es sei ihm nach so langer Zeit vergönnt. Die Frage ist jetzt: wie komme ich an einen Ersatzlüfter?

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Selene – 144 Seiten Komplettfassung

Auf vielfachen Wunsch einen einzelnen Lesers (nicht, daß es viel mehr gibt ;-)) hier nun endlich die Komplettfassung der bisher fertigen Kapitel.

http://www.bruchbach.de/sfnovel.pdf

Das sind jetzt in aktueller Formatierung 144 DIN-A4-Seiten am Stück. In einem üblichen Romanformat wäre die fertige Seitenzahl natürlich noch höher.

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Nachtrag Selene 2018

Die Komplettfassung aller Kapitel habe ich noch nicht (kann wie gesagt auch noch etwas dauern), aber falls jemand über das Wochenende noch ein paar neue Abschnitte lesen möchte, hier noch ein paar Auszüge als pdf online. Ich wollte eigentlich nur probieren, ob der archaische Upload mit 16-bittigem WS_ftp überhaupt noch funktioniert. Wir haben schließlich schon 2018… ;-).

Das sind jetzt fragmentarische Auszüge bzw. neue Abschnitte aus den letzten beiden Kapiteln. Wer die fertigen Teile („Zinnen von Uruk“ und „MyrrShai“) gelesen hat, kann die neuen Ergänzungen aber sicher geistig einfügen. Es sind auch ein paar Abschnitte aus den schon vorher fertigen Teilen drin, weil ich da entweder was umgestellt habe, oder einfach nur zum Lokalisieren der neuen Absätze.

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In Sachen Selene Wiedenbrink

Es sieht vermutlich so aus, als hätte ich mein Romanprojekt mit der Selene-Geschichte wieder aufgegeben. Dem ist nicht wirklich so, ich bin aktuell nur mit meinen Ideen bzw. meinem Geschreibsel an sich nicht so besonders zufrieden. Mein altes Problem. Ich will die Story und die Charaktere nicht mit schlechtem 08/15-Kram „runterziehen“, nur um Seiten zu füllen. In den letzten Monaten habe ich zugegeben auch kaum etwas daran getan (abgesehen von geistigen Konstrukten und kommerziellen Plänen für die nächsten fünf Bände ;-)) oder geschriebene, kurze Abschnitte wieder verworfen.

Was ich aktuell zumindest endlich mal erledigt habe, ist eine „richtige“ Textverarbeitung zu verwenden, um alle einzelnen Abschnitte aus dem Netscape Composer am Stück zusammen zu fassen. Das ergibt bei momentaner Formatierung einen halbwegs durchgängigen Text von 137 DIN-A4-Seiten.

Halbwegs durchgängig heißt, daß es noch Lücken gibt, gerade in den Kapiteln „Die Zinnen von Uruk“ und „Myrr Shaii“ bzw. deren Querverbindungen. Ein paar Lücken habe ich aber inzwischen geschlossen. Hier beispielhaft ein paar kurze Absätze, die die bereits online stehenden Teile fortsetzen bzw. ergänzen.

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Hörbuch goes Sperrmülltechnik

Ein paar Worte noch zum Hörbuchthema. Es ist eigentlich interessant, daß man noch immer topaktuelle Hörbucher mit Produktionsjahr 2018 ausleihen oder kaufen kann, und diese dann problemlos auf „uraltem“ 16-Bit-Betriebssystem und entsprechender Hardware abgespielt werden können.

Würde man einen PC-Händler fragen, welche Hardware man denn als Hörbuchfan heute kaufen soll, dann würde einem der wahrscheinlich einen Intel i7 mit Windows 10 64-Bit empfehlen. „Also darunter würde ich mit sowas gar nicht anfangen, da haben sie keine Freude beim Zuhören…“ ;-).

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Digitaler Snobismus…und weitere Gedanken

Einige eher zusammenhanglose Beobachtungen und Gedanken zum Thema Zeitgeist. Ordnung oder eine Botschaft müsst ihr da selber reinbringen ;-).

Vor einigen Tagen hatte ich mich in der Mittagspause im Büro am XP-Rechner durch ein paar youtube-Filmchen gewühlt (was mich zugegeben immer relativ schnell langweilt). Irgendwie bin ich dann über mehrere Umwege auch zu einem Film gekommen, der Alltagsszenen aus den 70er Jahren zeigte. Rein aus Interesse habe ich dort auch mal in die Kommentare geguckt, und es hatte tatsächlich jemand gewagt, sich positiv über den Lebensstil jener Zeit zu äußern – ja, sogar Interesse daran zu äußern. Was natürlich die üblichen Gegenreaktionen im Jahr 2018 zur Folge hatte – so ziemlich die erste „Antwort“ dazu polterte auf Englisch los, daß alle Leute, die gerne in der Vergangenheit leben würden, absolute „fucktards“ wären und sich sofort den Kopf untersuchen lassen müssten.

Nun könnte man sowas auf den üblichen rüden Umgangston und die allgegenwärtigen, anonymen Pöbeleien auf youtube schieben. Auf der anderen Seite zeigt es doch aber auch ein allgemeines Problem der Moderne auf – daß Leute so darauf konditioniert sind, nur noch die Gegenwart als „Heilsbringer“ zu akzeptieren, daß jede positive Äußerung zur Vergangenheit (zumindest jede Äußerung abseits von genormter Nostalgie und harmlosem Spaßhobby) sofort zu derlei oder ähnlichen Reaktionen führt, die dann auch durch allgemeines Schulterklopfen aus der digitalen Gemeinschaft als Wahrheit abgesegnet werden. Sollte man darüber nicht nachdenken dürfen, ohne sofort als jemand von hinter dem Mond abgestempelt zu werden? Wenn Zeitgeist zu Dogma und Ideologie wird, dann läuft irgendetwas falsch.

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Windows-10-Gedanken

Vor einigen Tagen habe ich zum ersten Mal ein 64-bittiges Windows 10 gesehen bzw. konnte sogar einige Tage mit einem nagelneuen Win-10-Notebook rumprobieren (und im Prinzip damit machen, was ich wollte, solange ich die Hardware nicht kaputt mache ;-)).

Da könnte ich jetzt natürlich seitenweise darüber schreiben und meiner Verwunderung über so manchen „Fortschritt“ in nörgelnder Weise Ausdruck geben. Aber wen würde das interessieren? Daher in Kurzform.

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