Arabian Nights

Widmen wir uns doch mal wieder einem Videofilm aus meiner Sammlung, und sehen uns die englische PAL-Originalfassung von Disneys „Aladdin“ von 1992 an. Den habe ich seinerzeit aus der Grabbelkiste in der Bücherei mitgenommen, wo es auch früher schon viele englische VHS zum Ausleihen gab. Vorgestern abend hatte ich ihn mir mal wieder angeschaut.

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Der Film ist in mehrerlei Hinsicht interessant, vor allem auch, weil sich damals gleich drei Kontroversen um ihn gedreht haben. Dazu später mehr.

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Dies und das – Juli 20

Um die Blogleser trotz meiner etwas knappen Onlinezeit auf dem Laufenden zu halten:

Seit Ende Juni ist mein Onlinezugang per Modem und Telefonleitung jetzt tatsächlich abgeschaltet, es hat keinen weiteren Aufschub mehr gegeben. Eigentlich wollte ich am 30.06. noch symbolhaft zumindest den ersten Ansatz vom Kapitel 7 aus dem zweiten Selene-Band hochladen. Ging aber dann nachmittags schon nicht mehr. Naja, zumindest den Titel kann ich schon mal verraten – Kapitel 7 wird „Picknick am Wegesrand“ heißen.

Jetzt muß ich mir nur überlegen, wie ich die Daten von der DOS-Festplatte bzw. von einer 3,5″-Diskette in dieses sogenannte „Internet“ bekomme. Es wird sich eine Möglichkeit finden, ich gebe dann im Blog Bescheid. Nachdem sich bis jetzt nur Andi zum Kapitel geäußert hat (danke dafür, die Tippfehler sind online schon korrigiert) scheint das Interesse am Handlungsfortschritt ohnehin eher gering zu sein.

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Selene Band 2 – Kapitel 6 ist fertig

Es hat zugegeben etwas gedauert, aber Kapitel 6 ist nun endlich fertig. Wer also die 14 Seiten DIN-A4-Text am Stück lesen möchte, findet das Kapitel hier:

Klicke, um auf kapitel6.pdf zuzugreifen

Nachdem zum halbfertigen Kapitel bisher Null Feedback gekommen ist, würde ich jetzt doch um 1 oder 2 Kommentare meiner Leser bitten. Wäre zumindest gut für die frische Motivation für Kapitel 7. Jetzt bekommt der Plot nämlich eine neue Richtung.

Von der Textlänge her ist Kapitel 6 etwas kürzer, als die vorherigen beiden Kapitel, aber ich habe den Eindruck, dass hier zuviel Füllmaterial und Abschweifungen eher stören würden. Aber wie gesagt, Kritik ist willkommen. Wenn also jemand den Eindruck hat, dass ein Abschnitt zu holprig wirkt, kann gerne nachgebessert werden.

Ein dezentes Problem hatte ich mit der Tatsache, dass eigentlich Nacht ist, aber oft gehandelt und „gesehen“ wird, als wäre Tag. Es ist halt eine mondhelle Nacht. Klappt das oder wirkt das an einigen Stellen irritierend?

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Speicherwunder CD-ROM und mehr

Eine interessante Beobachtung, die ich kürzlich auf meinem 1996er Notebook gemacht habe, betrifft eine topaktuelle Hörbuch-CD mit MP3-Dateien aus der Bücherei. Das Buch selbst ist zwar schon etwas älter (der mittlere Band der Merle-Trilogie von Kai Meyer) aber das Hörbuch ist nagelneu, die MP3s haben ein Datum vom Januar 2020.

Funktioniert auch mit DOS und mpxplay problemlos, die Dateinamen sind so gewählt, dass sie auch in kurzer Version unterscheidbar sind. Lobe aktuelle Hörbücher für die weiterhin uneingeschränkte Kompatibilität.

cdrom

Was mich aber doch etwas verwundert, ist die Kapazität der CD. Die wird hier im DOS mit 808.224.410 Byte angegeben. Falls ich noch halbwegs rechnen kann, macht das über 770 MB auf der CD aus. Geht das überhaupt noch regulär, oder muss man dafür bei der Pressung die Schreibdichte oder den Spurabstand verringern? Dann wundert es mich auch, dass es das Notebook ohne zu Murren akzeptiert, denn gerade das CD-Laufwerk ist sonst bei Abweichungen eher empfindlich.

Ist es mittlerweile eigentlich üblich, dass auch normale CD-ROMs derart „überformatiert“ werden? Aber gut, solange es auch mit 24 Jahre alter Hardware läuft, soll es mir recht sein. Falls Hörbücher irgendwann nur noch auf Sticks, Kärtchen oder DVDs erscheinen, hätte ich sowieso ein Problem.

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Selene Band 2 – Kapitel 6 Update

Ich habe den New Chapter Release Day am Montag zwar knapp verpasst, aber zum Ausgleich gibt es dafür nur ein halbes Kapitel ;-).

Auch wenn es mit der Motivation etwas hapert, sollten jetzt zumindest 50% des neuen Kapitels fertig sein – und das sogar hauptsächlich mit durchgehendem Text am Stück. Falls also jemand topaktuell weiterlesen möchte, siehe hier

Klicke, um auf kapitel6.pdf zuzugreifen

Ist noch nicht überragend, und das Plotdevice „Haltet den Baddie auf, bevor er einen bestimmten Ort und/oder ein bestimmtes Objekt erreicht“ ist jetzt nicht übermäßig kreativ. Wirkt die Sache auf Leser zu konstruiert? Um Feedback wird gebeten. Ich habe versucht, etwas Ironie reinzubringen (Ricks Echtzeitstrategie-Fantasie z.B.) aber das ist vielleicht noch nicht genug.

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DT-Beitrag Fantasybücher

Hier noch ein längerer Text, den ich neulich für die aktuelle Ausgabe der Digital Talk geschrieben hatte. Ich wollte den Text jetzt nicht vorab im Blog veröffentlichen, bevor die DT auf Diskette erschienen ist. Das ist sie jetzt, also verwende ich den Artikel nun auch mal hier, um mir Tipparbeit zu sparen ;-).

Es ist nochmal ein Beitrag dazu, was einem so alles als Autor und Selbstpublisher im 21. Jahrhundert passieren kann. Da sind ein paar Aussagen drin, die ich zugegeben auch schon in älteren Blogbeiträgen verwendet hatte, aber hier ist nochmal alles schön am Stück zusammengefasst. Also viel Genörgel auf einem Haufen. Die Sache mit Lillilulla finde ich auch irgendwie amüsant und möchte sie den Bloglesern nicht vorbehalten. Könnte ja theoretisch sein, dass nicht jeder hier ein C64-Diskettenmagazin liest.

Fantasybücher schreiben im 21. Jahrhundert – Schubladen und Chancen

In der letzten DT hatte ich in einem Beitrag mit Leseprobe meinen nicht-kommerziellen Fantasyroman „Selene“ erwähnt. Der ist sicherlich ein ungewöhnliches Produkt mit einigen Ecken und Kanten, die zum Teil auch daher kommen, dass ich mich beim Schreiben mal wieder dem sogenannten Fortschritt verweigert habe. In diesem Artikel möchte ich nun davon erzählen, was man online so alles erleben kann, wenn man ein Buch schreibt und sich nicht an die Regeln des Zeitgeistes hält.

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Selene Band 2 – korrigiertes Preview

Nachdem ich beim Durchlesen des gedruckten Previewbandes mit Korrekturstift in der Hand doch einigen (meist aber kleineren) Murks gefunden hatte, habe ich jetzt nochmal eine nachkorrigierte Fassung hochgeladen, siehe hier:

Klicke, um auf band2.pdf zuzugreifen

Das waren zum Teil Tippfehler, zum Teil aber auch Murks, der erst beim Konvertieren in die pdf reingekommen ist, also z.B. falsche oder fehlende Umbrüche im Text. An einigen Stellen habe ich auch einzelne Wörter geändert oder ergänzt.

Wer sich also die band2.pdf runtergeladen hatte, und schon irgendwo auf dem Rechner liegen hat, der soll bitte nochmal runterladen und die Datei gegen diese nun aktuelle Fassung austauschen. Ich bin ja bekanntermaßen Perfektionist ;-).

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Gameboy-Gaudi im CF

Hier ist ein lustiger Forenbeitrag zum Thema CF, auf den ich gerne verweise. Der Autor hatte mich wegen meiner CF-Scans hier im Blog auch lobend kontaktiert, weil es wohl wirklich kaum Scans aus dem Inneren des Heftes online gibt (nur wenig aussagende Cover im Ramschblatt-Stil).

Eine kurze Erklärung zum Link: die darin beschriebenen Ereignisse fanden vor meiner Zeit im CF statt, denn meine erste Ausgabe ist ja erst von Anfang 1994. In den Jahren 1991 bis 1993 war aber gerade die Gameboy-Rubrik berüchtigt dafür, zu einem Großteil aus Jux und Trollerei zu bestehen. Da haben dann eine Handvoll Leute (vermutlich sehr viel weniger, als es den Anschein hat) die ganze Rubrik mit Tests und Reviews zu nicht existierenden Spielen und Hardware geflutet.

Das kann man natürlich auch kritisch sehen, speziell dann, wenn man ein ernsthafter Gameboy-Anwender war (gab es das?) und die Rubrik nutzen wollte.  Es war aber auf jeden Fall ein hübsches Beispiel dafür, wie entspannt und locker die CF-Redaktion zu dieser Zeit noch gearbeitet und quasi „alles“ gedruckt hat.  In späteren Jahren hat dann schnell die Zensur gegriffen, wenn ein Beitrag nicht fachlich korrekt wirkte.

Hier der Forenlink im kultboy-Forum. Weiter unten im Beitrag kommt dann auch ein Link zu den Scans aus dem Gameboy-Rubriken.

https://www.kultboy.com/smforum/index.php/topic,4220.0.html

Ach ja, bei allem Jux sollte man natürlich nicht vergessen, dass es auf dem Gameboy auch wirklich brillante Spiele gibt, die der vermeintlich „schwachen“ Hardware mehr entlocken, als nur die Summe ihrer Teile – hier ist natürlich immer wieder auch das geniale „Zelda 4 – Link´s Awakening“ zu nennen, das eine ganze Welt in 512 KB ROM untergebracht hat. Der Gameboy und seine Coder haben also auch Respekt verdient.

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Selene Band 2 – Teil von Kapitel 6

Der Upload mittels Modem funktioniert tatsächlich immer noch. Kein Verlaß mehr auf den Fortschritt ;-). Aber egal. Ich habe jetzt gestern eine kurze pdf mit einem Teil von Kapitel 6 hochgeladen. Es wird wohl generell ein eher kürzeres Kapitel, aber es fehlt sicherlich bisher noch einiges.

Hier der Link zu den fertigen Seiten:

Klicke, um auf kapitel6.pdf zuzugreifen

Wie üblich bin ich natürlich wieder sehr skeptisch. Das Kapitel wird eher actionlastig und zum Schreiben von coolen Actionszenen fehlt mir manchmal das Talent. Ich will mich da auch nicht zu sehr wie aus Band 1 wiederholen. Es wäre nett, wenn meine Leser mal einen Blick auf die fertigen Abschnitte werfen könnten, und mir kurz Bescheid geben, ob das so funktioniert und auch Interesse am Rest des Kapitels weckt.

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End of T-Online Nachtrag und Bilder

Bei der Telekom scheint eine gewisse Verwirrung zu herrschen. Zuerst hatte ich Post bekommen, in der die Abschaltung meines veralteten Zugangs zum 30.04.20 definitiv angekündigt wurde. Jetzt am Wochenende sagte mir mein Vater verspätet, dass bei ihm schon am Donnerstag jemand von der Telekom angerufen hatte, um mitzuteilen, dass sich die Abschaltung „wegen Corona“ jetzt auf den 30.06.20 verschoben hat.

Soll mir recht sein. Dann hätte ich es mir allerdings sparen können, am 30.04. abends noch Screenshots „in letzter Minute“ hochzuladen, und danach mit einer gewissen Melancholie auf den „Abwahl“-Button zu klicken. Ich habe die Anwahl seitdem auch nicht mehr ausprobiert. Sogar der Kollege Blogruz hat einen emotionalen Nachruf auf das Modem geschrieben, der nun eventuell acht Wochen zu früh kam. Sorry.

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